Sommers neues Umfeld


Der Schweizer Nationaltorhüter Yann Sommer hat das Training bei seinem neuen Verein Borussia Mönchengladbach aufgenommen und auf der offiziellen Homepage www.borussia.de zu Stichworten Stellung genommen:

 

…seinen ersten Eindruck: Mein erster Eindruck ist sehr gut. Ich habe mich gefreut, dass es nach drei Wochen Pause heute wieder mit dem ersten Torwarttraining mit Uwe Kamps losging. Es war ein guter Einstieg für mich. Wir haben auch viel miteinander gequatscht. Das ist sehr wichtig. Ich fühle mich insgesamt einfach gut. Ich hoffe und denke, dass mir die Mannschaft die Eingewöhnung so leicht wie möglich machen wird und ich schnell integriert bin.

 

…den früheren VfL-Keeper Jörg Stiel: Ich habe mich mit ihm natürlich über Borussia unterhalten. Nicht so sehr über das Torwarttraining, sondern über Borussia im Allgemeinen. Er ist ein super Typ und er hat mir nur Positives berichtet. Für mich ist es wichtig, jemanden zu haben, der hier schon gespielt hat und der darüber hinaus auch noch Schweizer ist. Dass er mich im Vorfeld als sehr kompletten Torhüter bezeichnet hat, freut mich zu hören.

 

…sein Verhältnis zu Granit Xhaka: Es ist immer gut, wenn man in eine neue Mannschaft kommt und einen Spieler schon gut kennt. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihm. Wir haben mehrere Jahre zusammen in Basel gespielt. Als der Wechsel feststand, habe ich mich natürlich auch mit ihm unterhalten. Ich habe ihn alles gefragt, was man wissen muss, wenn man zu einem neuen Verein kommt. Auch er hat mir nur positiv berichtet. Er hat mich heute vom Hotel abgeholt und alles gezeigt, was ich wissen muss.

 

…seinen Status als Publikumsliebling beim FC Basel: Ich habe mich sehr darüber gefreut, wie das Publikum in Basel reagiert hat, als mein Wechsel bekannt gegeben wurde. Diese positive Reaktion ist nicht selbstverständlich, wenn man zu einem anderen Verein wechselt. Das war toll zu erfahren. Aber jetzt ist das eine neue Situation für mich. Die Fans müssen mich und mein Torwartspiel erst kennen lernen. Mein Ziel ist es natürlich, ein guter und konstanter Torwart für Borussia zu sein. Es ist mir bewusst, dass ich in große Fußstapfen trete.

 

…seinen Vorgänger Marc-André ter Stegen: Marc hatte eine tolle Zeit und super Jahre bei Borussia. Er ist ein sehr kompletter Torhüter und hat nun den für ihn tollen Schritt zum FC Barcelona gemacht. Ich möchte ihn bei Borussia nicht vergessen machen. Ich möchte einfach ein guter Torhüter für die Mannschaft werden und mache mir keinen Druck, dass ich Marcs Nachfolger bin.

 

…die Bundesliga: Ich habe die Bundesliga in der Schweiz sehr intensiv verfolgt. Das Niveau ist sehr hoch. Der Wechsel ist auf jeden Fall ein Schritt nach vorne für mich. Die Spiele in der Champions League und in der Europa League waren sehr gut für mich. Ich konnte viele wichtige Erfahrungen sammeln. Jetzt beginnt eine neue Herausforderung für mich. Ich bin sehr gespannt und freue mich sehr darauf, bald mein erstes Bundesligaspiel zu machen.

 

…den Konkurrenzkampf in der Schweizer Nationalmannschaft: Natürlich ist es mein Ziel, irgendwann die Nummer eins in der Schweiz zu sein. Aber Diego Benaglio ist ein sehr guter Torhüter. Er ist Vize-Kapitän und schon sehr lange dabei. Er hat zudem im Nationalmannschaftstrikot immer gut gespielt. Es war für mich ein tolles Erlebnis, bei der WM in Brasilien dabei gewesen zu sein. Wir haben tolle Erfahrungen dort gemacht und die Torhüter – auch Roman Bürki (die Nummer 3, Anm. d. Red.) – haben ein sehr gutes Verhältnis untereinander. Ich freue mich darauf, mich nun mit ihnen in der Bundesliga zu messen.

 

…den Privatmann Yann Sommer: Ich bin ein eher ruhiger und ausgeglichener Typ. Ich habe auch keine Macke oder Ritual als Fußballer. Ich bin alleine nach Mönchengladbach gekommen und freue mich auf die neue Umgebung. Ich unternehme in meiner Freizeit sehr viel. Es ist wichtig, auch mal vom Fußball abzuschalten.

 

…sein Torwartspiel: Ich spiele sehr gerne mit – ähnlich, wie das Marc-André ter Stegen hier gemacht hat. Ich denke, dieses Mitspielen ist heutzutage für einen Torhüter äußerst wichtig. Der Torwart muss Bälle nach vorne spielen und sich auch mal etwas trauen, ohne zu viel Risiko einzugehen. Ich möchte Borussia aber auch ganz klar mit meinen fußballerischen Qualitäten helfen. Mein Ziel war es immer, das Optimum aus meiner Veranlagung herauszuholen. Daran arbeite ich noch immer und dafür trainiere ich jeden Tag.

 

…Trainer Lucien Favre: Er war Trainer beim FC Zürich. Seit dieser Zeit spricht man in der Schweiz sehr positiv von ihm und von dem Fußball, den er spielen lässt. Vieles von dem, was Borussia zuletzt erreicht hat und die Art und Weise, wie die Mannschaft Fußball spielt, ist zu einem Großteil ihm zu verdanken. Ich freue mich darauf, nun mit ihm arbeiten zu dürfen.

 

Quelle: www.borussia.de

 

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