Shaqiri steht wieder zur Verfügung


Die Gespräche zwischen dem Schweizerischen Fussballverband (SFV) und Xherdan Shaqiri haben zu einem positiven Ergebnis geführt. Der 82-fache Nationalspieler erklärte, dem A-Nationalteam weiterhin zur Verfügung zu stehen.

Mitte September hatte Shaqiri, der seit zehn Jahren ununterbrochen zum Kader des A-Nationalteams gehört, im Aufgebot für die beiden Qualifikationsspiele zur UEFA EURO 2020 in Irland und gegen Gibraltar gefehlt. Grund war eine Unzufriedenheit des Spielers, die ihren Ursprung in der Verletzung während der Final Four der UEFA Nations League hatte. «Ich verpasste dadurch die Vorbereitung zur neuen Saison. Ich hatte kaum Spielpraxis. Unter diesen Umständen fühlte ich mich nicht in der Lage, dem Nationalteam zu helfen. In Absprache mit der Führung des Nationalteams kam ich dem Aufgebot nicht nach und konzentrierte mich auf meinen Verein, um schnell wieder auf jenes Niveau zu kommen, mit welchem ich meine Mitspieler im Nationalteam unterstützen kann. Ich habe diese Pause gebraucht. Die dadurch entstandene Unruhe war weder beabsichtigt noch zielführend. Es ist mir letztlich ein Anliegen zu klären, dass besagtes Fehlen nichts mit dem Amt des Mannschafts-Captains zu tun hatte.»

Nach dem Spiel gegen Gibraltar reiste Pierluigi Tami, der Direktor der Nationalteams, für ein erstes Gespräch nach England. «Ich wollte beim Treffen mit dem Spieler unter vier Augen herausspüren, was sein Standpunkt ist.» Zum zweiten, von Beginn weg geplanten Gespräch trafen sich Tami und Nationaltrainer Vladimir Petkovic mit Shaqiri in Liverpool. Zum Resultat des offenen, rund zweistündigen Austauschs am Mittwoch sagt Petkovic: «Wir haben mit Xherdan vereinbart, dass wir keine inhaltlichen Details öffentlich machen werden. Xherdan ist Teil unserer Mannschaft. Wir sind froh, auf ihn zählen zu können.»

Das wird allerdings noch nicht in den nächsten beiden EM-Qualifikationsspielen in Dänemark und gegen Irland der Fall sein. Shaqiri verletzte sich in der letzten Woche im Training in Liverpool an der Wade. Deswegen fehlte der Offensivspieler unter anderem auch am Mittwochabend in der Champions-League-Partie gegen Salzburg.

Quelle: Medienmitteilung SFV

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