Schweizer Frauen müssen nacharbeiten


Das Schweizer Frauen-Nationalteam hat die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2019 in Frankreich verpasst. Nach einem 0:0 in Polen und dem gleichzeitigen Erfolg von Schottland gegen Albanien (2:1) musste das Team von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg die Tabellenführung nach der letzten Runde noch an die Schottinen abtreten. Als einer der vier besten Gruppenzweiten steht nun eine beschwerliche Playoff-Serie im Oktober und November bevor, in der unter den vier Teams Schweiz, Holland (amtierender Europameister), Dänemark und Belgien noch ein letzter europäischer Platz für die WM zu vergeben ist. Die Schweiz ist gesetzt und wird in der ersten Runde (Hin- und Rückspiel zwischen dem 1. und 9. Oktober 2018) entweder auf Belgien oder Dänemark treffen (Auslosung am Freitag, 7. September 2018, 14.00 Uhr). Bei einem erfolgreichen Verlauf wird ein weiteres Duell mit Hin- und Rückspielen (5.-13. November 2018) gegen den Sieger der Partie Holland – Dänemark/Belgien folgen.

Martina Voss-Tecklenburg wird für die beiden Barragen noch als Nationaltrainerin amtieren und danach ihren Wechsel zum Deutschen Fussball-Bund vollziehen. Deutschland hat sich wie Gastgeber Frankreich, England, Italien, Norwegen, Schweden und Spanien den WM-Platz bereits gesichert.

FIFA Women’s World Cup 2019, Qualifikation, Gruppe 2
Polen – Schweiz 0:0
4. September 2018, 17.00 Uhr. – Stadion FKS, Mielec. – 5128 Zuschauer. – SR Ivana Martincic (Kro).
Polen: Szymanska (67. Kiedrzynek); Sikora, Mesjasz, Dudek, Wiankowska; Kamczyk (60. Matuschewski), Grzywinska, Balcerzak, Grabowska (89. Kopinska); Pajor, Winczo.
Schweiz: Thalmann; Crnogorcevic, Kiwic, Bühler, Maritz; Aigbogun, Zehnder (60. Calligaris), Dickenmann; Reuteler (84. Stierli), Bachmann, Widmer (46. Lehmann). – Nationaltrainerin: Martina Voss-Tecklenburg.
Bemerkungen: Schweiz ohne Wälti (gesperrt), Herzog, Caroline Müller, Brunner, Calo (nicht im Aufgebot). Nicht eingesetzte Schweizer Ersatzspielerinnen: Friedli; Mégroz, Rinast, Ismaili. – Verwarnungen: 38. Widmer (Foul), 47. Aigbogun (Foul).

 

FIFA Women’s World Cup 2019, Qualifikation, Gruppe 2
Schlussklassement
1. Schottland 8 7 0 1 19:7 21
2. Schweiz 8 6 1 1 21:5 19
3. Polen 8 3 2 3 16:12 11
4. Albanien 8 1 1 6 6:22 4
5. Weissrussland 8 1 0 7 5:21 3

Schottland als Gruppensieger  für die WM 2019 qualifiziert, Schweiz als einer der vier besten Gruppenzweiten in den Playoffs (Auslosung am Freitag, 7. September, um 14.00 Uhr in Nyon), in denen ein zusätzlicher WM-Platz ausgespielt wird.

Die weiteren Termine

FIFA Women’s World Cup 2019, Qualifikation, Playoff, Halbfinals
Schweiz vs. Belgien oder Dänemark
1.-9. Oktober 2018

FIFA Women’s World Cup 2019, Qualifikation, Playoff, Finals
ev. Schweiz vs. Sieger Holland – Belgien oder Dänemark
5.-13. November 2018

FIFA Women’s World Cup 2019, Qualifikation, Modus
Die UEFA kann neben Gastgeber Frankreich acht Teams zur WM 2019 delegierten. Die sieben Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Endrunde, die vier besten Gruppenzweiten (die Resultate gegen den jeweils Gruppenletzten werden nicht gezählt) machen in zwei Playoff-Runden den letzten europäischen Vertreter aus. Die Endrunde ist für den 1.-30. Juni 2019 terminiert.

 

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