Schweizer Amateurfussball im Hoch


Das ganze Land hat während der WM mit der Schweizer Nationalmannschaft mitgefiebert. Fussball interessiert sehr viele im Land und der Schweizer Fussball boomt wie nie zuvor. Viele wollen auch selber Fussballspielen. Doch dies bringt zahlreiche Clubs ans Limit. Das und noch vieles mehr zeigt eine über rund zwei Jahre angelegte Vereinsstudie (zusammenfassendes Video auf http://www.football.ch). Der SFV wächst laufend und zählt mittlerweile knapp 300’000 Mitglieder. Damit ist er der mitgliederstärkste Sportverband der Schweiz. Doch der Zenit ist noch nicht erreicht. Zahlreiche Interessierte klopfen bei den Vereinen an, können jedoch mangels Infrastruktur und fehlender Trainerinnen und Trainer nicht aufgenommen werden.

Die Beliebtheit des Fussballs spiegelt sich auch im Bereich der ehrenamtlich verrichteten Arbeit. Diese wird gemäss Vereinsbefragung in einem Volumen von über 50’000 Stellen regelmässig geleistet. Tendenz steigend. Dennoch geben die Klubs an, dass die Gewinnung und Bindung von Ehrenamtlichen nicht problemlos verlaufe. Im Sorgenbarometer der Schweizer Vereine ebenfalls hoch angesiedelt sind die Rekrutierung sowie Förderung von Nachwuchs, die Finanzen und die Infrastruktur.

Weitere wichtige Ergebnisse der Vereinsstudie im Überblick:

  • 98% aller Vereine zählen Kinder oder Jugendliche in ihren Reihen.
  • 11% der Vereine führen Wartelisten.
  • 60% der Fussballvereine verfügen über eine unzureichende oder zu kleine Infrastruktur.
  • 51‘287 Stellen werden im Schweizer Fussball ehrenamtlich besetzt.
  • 96 % der Vereine haben Mitglieder mit Migrationshintergrund.

Das Video mit den wichtigsten Zahlen und Fakten und die Gesamtstudie unter http://org.football.ch/Ueber-uns/Klubs/Fussballvereinsstudie.aspx

Quelle: SFV

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