Petkovic und die EURO 2016


Auf football.ch äussert sich der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic zu den drei Schweizer Gruppengegnern an der EURO 2016 (Albanien, Rumänien, Frankreich) und zur EM-Vorbereitung:

Startspiel
„Das erste Spiel im Turnier ist für jede Mannschaft enorm wichtig. Da liegt es auf der Hand, dass man es unbedingt gewinnen will. Oder gewinnen muss, wenn man ein zufrieden stellendes Turnier zeigen will. Ich warne davor, zu stark auf eine einzige Partie fokussiert zu sein. Drei Punkte aus dem Startspiel werden nicht reichen für ein Weiterkommen. Es gibt auch im zweiten und dritten Spiel Punkte zu gewinnen. Und ich wünsche mir, dass es in unserem dritten Spiel um den Gruppensieg geht. Dazu müssen wir in jedem Spiel gute Leistungen zeigen. Denn mit guten Leistungen kommen auch Punkte.“
Albanien
„Die Partie gegen Albanien ist wie ein Derby. Viele Schweizer Nationalspieler haben albanische Wurzeln, viele Spieler im albanischen Team sind in der Schweiz hervorragend ausgebildet worden, leben und spielen in der Schweiz. Darum werden auch viele Emotionen mitspielen. Diese Partie ist deshalb wie ein zweischneidiges Schwert.“
EM-Kader
„Noch ist es viel zu früh, über die 23 Spieler zu sprechen, die an der EURO 2016 für die Schweiz dabei sein werden. Wir können bei den Länderspielen Ende März in Irland und gegen Bosnien-Herzegowina eine Zwischenbilanz ziehen. Wichtige Kriterien sind für mich die Einsatz-Zeit in den Klubs und natürlich die Qualität eines Spielers. Aber das heisst nicht, dass die 23 besten Individualisten selektioniert werden. Denn wir werden über eine längere Zeit zusammen sein und Positivität in der Gruppe brauchen. Darum muss auch in dieser Hinsicht die Mischung stimmen. So oder so muss sich jeder bewusst sein, dass es ein Privileg ist, wenn man einer EURO dabei sein kann.“
Neulinge
„Die Türen zum Nationalteam sind offen. Für alle, die zeigen, dass sie gut sind im Klub, und die beweisen wollen, dass sie besser sind als jene auf ihren Positionen im Nationalteam. Das gilt nicht nur für jene, die in den Medien oft genannt werden. Ich habe einige Spieler auf dem Radar.“
Vorbereitung
„Wir sind in der Planung schon sehr weit. Wir haben viel konkretere Vorstellungen als einige andere EM-Teilnehmer. Darum müssen wir nur noch Details klären. Wir werden voraussichtlich fünf Tage vor dem ersten EURO-Spiel nach Frankreich reisen, vorher zwei Länderspiele in der Schweiz absolvieren und wohl am Sonntagabend, 22. Mai, das Team besammeln, damit wir am Montag, 23. Mai, mit den ersten Trainings im Hinblick auf die EURO 2016 loslegen können.“
Quelle: www.football.ch

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