Mit bewährten Kräften


Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg setzt für die letzten beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Schottland (am 30. August) und Polen (am 4. September) auf Spielerinnen, die sich in der laufenden WM-Qualifikation bewährt haben. Nach einmaliger Absenz wieder mit dabei sind die beiden Nationaltorhüterinnen Seraina Friedli (BSC Young Boys) und Nicole Studer (Hellas Verona) sowie Verteidigerin Francesca Calò (Werder Bremen). «Abgesehen von den drei Spielerinnen, die wieder zu uns stossen, gibt es keinen Anlass, etwas zu verändern», sagt Coach Martina Voss-Tecklenburg knapp vier Wochen vor Beginn der entscheidenden Phase der WM-Qualifikation: «Alle freuen sich auf den Showdown gegen Schottland und sind sich der Wichtigkeit der Aufgabe bewusst.»

Das achte und letzte WM-Qualifikationsspiel gegen Polen wird am 4. September, um 15.00 Uhr (CH-Zeit) im polnischen Mielec ausgetragen. Die Stadt mit etwas mehr 60’000 Einwohnern liegt im Südosten von Polen und ist Heimat des polnischen 2. Ligisten FKS Stal Mielec. Austragungsort der Partie Polen – Schweiz ist das Heimstadion des Stadtkubs, das Stali Mielec. Die Spielstätte wurde 2014 renoviert und hat ein Fassungsvermögen von rund 7’000 Zuschauern.

Das Frauen Nationalteam steht in der WM-Qualifikation mit 6 Siegen aus 6 Spielen alleine an der Spitze der Gruppe 2, drei Punkte vor Verfolger Schottland und bereits elf vor Polen. Mit einem Sieg oder Unentschieden gegen die Britinnen stünde die Schweiz eine Runde vor Schluss als Gruppensieger fest und wäre direkt für die WM in Frankreich qualifiziert. Bei einer Niederlage entscheidet die Höhe der Niederlage darüber, ob die Schweiz im letzten WM-Qualifikationsspiel nebst einem Sieg gegen Polen albanische Schützenhilfe braucht, oder ob das Team von Martina Voss-Tecklenburg aufgrund der besseren Tordifferenz aus eigener Kraft noch den Gruppensieg einfahren kann.

Das Aufgebot der Schweizer Frauen

 

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