Kuhn, Jakob


Alias: "Köbi"
Geburtstag: 12. Oktober 1943
Position: Mittelfeld
Nationalmannschaft: Erstes Länderspiel: 11. November 1962 gegen Holland in Arnheim (1:3)
Letztes Länderspiel: 8. September 1976 gegen Norwegen in Oslo (0:1)

Schweizer Nationaltrainer von 2001 bis 2008
(Teilnahme EURO 2004, WM 2006, EURO 2008)
Länderspiele: 64
Tore: 5
WM-Teilnahmen: 1966
Stationen: Als Spieler:
1954-1959 FC Wiedikon
1960-1977 FC Zürich

Als Trainer:
1983–1984 FC Zürich (Interimstrainer)
1996–2001 Schweizer U18- und U21-Nationaltrainer
2001–2008 Schweizer Nationaltrainer
Erfolge: 397 NLA-Spiele, 81 Tore
Schweizer Meister 1963, 1966, 1968, 1974, 1975, 1976
Schweizer Cupsieger 1966, 1970, 1972, 1973, 1976
Halbfinalist im Europacup der Meister 1964 (Real Madrid) und 1977 (FC Liverpool)

Als Trainer:
Schweizer Trainer des Jahres 2005
Schweizer des Jahres 2006
  • Köbi Kuhn hielt dem FC Zürich 13 Jahre die Treue (mit Ausnahme eines zweimonatigen Abstechers zu Stadtrivale GC)
  • Bei der WM 1966 übertrat er mit den Teamkollege Werner Leimgruber und Leo Eichmann den Zapfenstreich und wurde im ersten Spiel gegen Deutschland (0:5) nicht aufgestellt
  • Bei seinem letzten Länderspieleinsatz 1976 in Oslo gegen Norwegen überzog er mit Hansjörg „Joko“ Pfister erneut den Ausgang – der Abend ging als „Nacht von Oslo“ in die Geschichte ein
  • Trotz seiner herausragenden Leistungen in der Schweiz wechselte Kuhn nie ins Ausland. Präsident Edi Nägeli blockte entsprechende Angebote ab.
  • Nach seiner Karriere arbeitete er als Trainer beim FC Zürich (zweimal bei der ersten Mannschaft, ansonsten im Nachwuchs) und später (1998-2001) im Nachwuchsbereich des SFV
  • Als erfolgreicher Schweizer Nationaltrainer zwischen 2001 und 2008 führte er die Schweiz an drei Endrundenturniere, 2004 an die EURO in Portugal, 2006 an die WM nach Deutschland und 2008 an die EURO im eigenen Land
  • Als einziger Schweizer Fussballer hat Kuhn sowohl als Spieler (1966) wie auch als Trainer (2006) an einer WM-Endrunde teilgenommen
  • Wurde im Januar 2007 zum Schweizer des Jahres gewählt