Geldbusse für drei Schweizer


Die drei Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Captain Stephan Lichtsteiner wurden von der FIFA nach ihren Jubelszenen im Spiel gegen Serbien mit Geldbussen belegt. Die beiden Schweizer Torschützen mit kosovarischen Wurzeln werden mit einer Strafe von 10’000 Franken, Captain Lichtsteiner mit einer Busse von 5000 Franken sanktioniert. Die FIFA nahm Artikel 57 ihres Disziplinarreglementes zur Basis für die Bussen, der Strafgrund ist unsportliches Verhlaten und Verstoss gegen die Fairplay-Regeln des Welffussballverbandes. Die drei Spieler hatten die Tore zum 2:1-Sieg der Schweiz gegen Serbien mit dem albanischen „Doppeladler“ gefeiert und so das serbische Publikum provoziert. Von Spielsperren sah die FIFA ab. Für das letzte Gruppenspiel am Mittwochabend (20.00 Uhr in Nischni Nowgorod) gegen Costa Rica sind alle Schweizer spielberechtigt. Mit einer Gelben Karte vorbelastet gehen Shaqiri, Lichtsteiner, Behrami und Schär in diese Partie. Bei einer zweiten Verwarnung wären sie in einem möglichen Achtelfinal gesperrt.

Auch der serbische Coach Mladen Krstajic wurde von der FIFA wegen unbedachter Aussagen gegen den deutschen Schiedsrichter Felix Brych nach Spielschluss mit einer Geldbusse von 5000 Franken belegt.

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