Fliegendes Logo


In der Swiss Football League wird alles neu in der Saison 2012/2013. Sie heisst nun Raiffeisen Super League. Die Raiffeisen ist eine Bank, eine Genossenschaft mit 1,7 Millionen Mitgliedern. Das passt, denn hier gibt es eine Basis. Und die Basis kickt. Eine Viertelmillion aktiv, 2 Millionen als Zuschauer in der vergangenen Spielzeit passiv als Zuschauer in den Stadien der Super League.

Die Liga hat sich nach einer schwierigen Saison, nach dem Konkurs von Xamax, nach den Schwierigkeiten von Servette, nach dem Dauerstreit mit Sion, einen kleinen Befreiungsschlag erlaubt. Schaut man auf das neue, dynamische Logo, war es eine Art Scherenschlag. Inspiriert von Xherdan Shaqiris Tor des Jahres gegen den FC Luzern. Der Kicker auf dem Logo liegt schräg in der Luft und knallt einen Ball mit Schweizerkreuz in Richtung Betrachter. Man fühlt sich angespielt, auch wenns kein schön getimter Ball in die Füsse wird, sondern eher (trifft der Logomann optimal) ein ziemlich zügiger Frontalschuss.

Der muss nun erst mal verarbeitet werden. Die Verpackung der neuen Liga ist attraktiv, der Inhalt muss es werden. Allseits hofft man auf weniger Nebengeleise und Misstöne abseits des grünen Rasens. Und ausserhalb Basels hofft man auch auf eine weniger grosse Dominanz der Rot-Blauen. Diese haben in ihrer Transferpolitik auf frisches Blut gesetzt und weniger auf Namen. Es kommen neue, interessante Gesichter in die Liga, die viel Qualität versprechen. Das Logo der Swiss Football League fliegt, nun soll es auch der Schweizer Fussball tun. Willkommen in der Raiffeisen Super League.

 

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