Embolo „Ich bin ganz entspannt“


Breel Embolo wird am 14. Februar 22 Jahre alt – und hat grosse Teile seiner Karriere noch vor sich. Und das ist gut so, denn die letzten beiden Jahre beim FC Schalke 04 waren geprägt von Verletzungen. Auch in diesen Tagen bereitet er sich wieder auf ein Comeback vor.

„Etwas nervig“ findet Breel Embolo seine derzeitige Situation. Und diese ist wieder geprägt von einer Verletzung, einem Bruch des zweiten Mittelfussknochens im linken Fuss, erlitten am 11. November letzten Jahres im Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Tags darauf reiste er zum Zusammenzug des Schweizer Nationalteams nach Lugano – und bei einer MRI-Untersuchung wurde die Verletzung bestätigt. „MRI Breel – Frattura“, kritzelte der Teamarzt auf einen Zettel, der Nationaltrainer Vladimir Petkovic während einer Medienkonferenz zugeschoben wurde. Es war die traurige Gewissheit. Wieder verletzt, wieder Rehabilitation, wieder Geduld.

Im Kraftraum von Benidorm

Mittelfussverletzungen sind schwer einzuschätzen. Es gibt Fälle, da ist der kleine Knochen in wenigen Wochen wieder verheilt. Bei anderen kann das Monate dauern. Breel Embolo ist irgendwo dazwischen. Eine schnelle Heilung und eine erhoffte Rückkehr noch vor der Winterpause, daraus wurde nichts. Und auch jetzt, da er am Flughafen von Alicante sitzt und eine Woche Trainingslager mit dem FC Schalke 04 in Benidorm hinter sich hat, fällt der Rückblick durchzogen aus. „Ich war viel im Kraftraum, aber das Lauftraining konnte ich noch nicht wieder aufnehmen“, sagt er und man spürt förmlich, dass er gerne über anderes als über medizinische Befunde sprechen würde. „Ich bin vorsichtig“, sagt er auch noch. Er will nichts forcieren, eine Operation, die bei einem erneuten Aufbrechen der Verletzung vielleicht nötig würde, unter allen Umständen verhindern. „Es gilt, den richtigen Zeitpunkt für den jeweils nächsten Schritt zu finden“, so Embolo. Er hofft, im Verlauf des Februars zurückkehren zu können. „Es kann eben auch plötzlich sehr schnell gehen.“

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