Egli, André


Alias: "Andy"
Geburtstag: 8. Mai 1958
Position: Verteidiger, zentral
Nationalmannschaft: Erstes Länderspiel: 9. Juni 1979 in Reykjavik gegen Island (2:1)
Letztes Länderspiel: 3. Juni 1994 in Rom gegen Italien (0:1)
15 Länderspiele für die Schweizer U21 (8 Tore)
Länderspiele: 80
Tore: 8
WM-Teilnahmen: 1994 (ohne Einsatz)
Stationen: Als Spieler:
1968-1978 FC Amriswil
1978-1984 Grasshoppers Zürich
1984-1985 Borussia Dortmund/De
1985-1990 Grasshoppers Zürich
1990-1992 Neuchâtel Xamax
1992-1994 Servette FC

Als Trainer:
1995–1998 FC Thun
1999–2001 FC Luzern
2001–2002 SV Waldhof Mannheim/De
2003/2004 FC St. Gallen (CEO)
2004–2005 FC Aarau
2006 FC Biel-Bienne
2006–2007 Busan I’Park/S’Kor
Danach im Amateurbereich u. a. für SC Zofingen,
FC Langenthal, SC Cham
Erfolge: Vereinserfolge:
Schweizer Meister 1982, 1983, 1984, 1990 (mit GC),
1994 (mit Servette FC)
Schweizer Cupsieger 1983, 1988, 1989, 1990 (mit GC)
Schweizer Doublegewinner 1983, 1990 (mit GC)
Schweizer Fussballer des Jahres 1990
423 Spiele in der NLA, 88 Tore
31 Spiele in der deutschen Bundesliga, 6 Tore
Teilnahmen am Europacup der Meister 1978/1979
(GC; Viertelfinal), 1982/1983 (GC, Sechzehntelfinal),
1983/1984 (GC; Sechzehntelfinal)
UEFA-Cup-Teilnahmen 1979/1980 (GC, Achtelfinal),
1980/1981 (GC, Viertelfinal), 1981/1982 (GC;
Sechzehntelfinal),
1991/1992 (Xamax; Achtelfinal)
Teilnahmen am Europacup der Cupsieger 1988/1989
(GC; Sechzehntelfinal), 1989/1990 (GC, Viertelfinal)
  • Kam 1978 von seinem Stammverein FC Amriswil zu den Zürcher Grasshoppers, mit denen er vier Meistertitel, vier Cuspiege und zwei Doubles holte
  • Spielte 1984/85 eine Saison bei Borussia Dortmund und machte dort in 31 Spielen 6 Tore
  • Machte insgesamt 41 Europacupspiele, darunter den Viertelfinal im Meistercup 1979 gegen Nottingham Forest (1:4/1:1); nachdem GC im Achtelfinal Real Madrid ausgeschaltet hatte: 1:3/2:0), den Viertelfinal im UEFA-Cup 1981 gegen den FC Sochaux (0:0/1:2) und den Viertelfinal im Cupsiegercup 1990 gegen Sampdoria Genua (0:2/1:2).
  • In der erfolgreichen WM-Qualifikation erlangte er ungewollte Berühmtheit, weil er einen Ball ungenügend befreite und in Cagliari den Italienern so noch den Ausgleich zum 2:2 ermöglichte
  • Wurde von Roy Hodgson für die WM 1994 aufgeboten, dort aber in keinem der vier Schweizer Spiele eingesetzt
  • Nach der WM 1994 beendete er seine Spielerkarriere
  • Als Trainer arbeitete er für den FC Thun (1995-1997) und galt dort als Förderer des späteren Schweizer Rekordtorschützen Alexander Frei
  • Erwarb als Trainer 1998 die UEFA Pro Lizenz
  • Nach zwei Saisons beim FC Luzern übernahm er später Trainerfunktionen in Deutschland (Waldhof Mannheim 2001-2002) und in Südkorea (Busan I’Park 2006)
  • Spätere betreute er als Interimscoach verschiedene Clubs in den unteren Ligen
  • Arbeitet heute als TV-Experte bei SF und als Leiter einer eigenen Firma (Turnaround Management)
  • Sein Sohn Ramon spielte auf Challenge-League-Niveau