Auf dem Weg Richtung Olympia


Die Schweizer Fussball-Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg vertraut für das Olympia-Qualifikationsturnier in Holland (2.-9. März 2016) auf bewährtes Personal. 20 der 23 Nominierten waren schon an der WM 205 in Kanada dabei.

Mit den FCZ-Spielerinnen Seraina Friedli (22) und Sandrine Mauron (19) befinden sich im 23er-Kader der Schweiz zwei Spielerinnen, die noch kein A-Länderspiel bestritten haben. Friedli, die als dritte Torhüterin nach Holland mitreist, habe im Trainingslager in Marbella einen „sehr guten Eindruck hinterlassen“, sagt Martina Voss-Tecklenburg. „Um den dritten Torhüterinnenplatz herrscht eine grosse Konkurrenz. Nun bekommt Seraina einmal ihre Chance.“

Mauron ist schon seit geraumer Zeit im Blickfeld der Nationaltrainerin. Im November 2014 war die aus Yverdon stammende Mittelfeldspielerin bereits bei einem Trainingslager des A-Teams dabei. „Ohne ihre Verletzungen wäre Sandrine schon länger Teil des Teams. Sie hat in Marbella das bestätigt, was wir schon von ihr wussten: dass sie eine sehr spielstarke Spielerin ist.“

Im Schnitt bringen es die 23 nominierten Schweizerinnen auf 45 Länderspiele. „Natürlich spielen Erfahrung und die Eingespieltheit des Teams für die Kaderzusammenstellung eine grosse Rolle“, so die Trainerin. „Darüber hinaus haben wir aber auch geschaut, wer auf welchen Positionen spielen kann, um eine grösstmögliche Flexibilität zu gewährleisten.“

Das Schweizer Aufgebot

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