Nationalspielerin Florijana Ismaili ist tot


Die 24-jährige Schweizer Fussballnationalspielerin musste bei einem Badeunfall im Comersee ihr junges Leben lassen. Sie war nach einem Sprung ins Wasser von einem Mietboot aus nicht mehr aufgetaucht und galt seit Samstagnachmittag als vermisst. Die Suchaktionen der italienischen Behörden verliefen vorerst erfolglos. Im Verlauf des Dienstags wurde Florijana Ismaili gefunden.

Florijana Ismaili absolvierte für das Schweizer A-Nationalteam in den letzten fünf Jahren 33 Länderspiele. In ihrem Verein, dem BSC Young Boys, führte sie die erste Mannschaft als Captain aufs Feld.

Reaktionen zum Tod von Florijana Ismaili

Domininique Blanc, Präsident des Schweizerischen Fussballverbands: «Ich denke in diesen Stunden ganz fest an die Familie Ismaili und teile mit ihr die Trauer um die verstorbene Florijana. Ich bin extrem traurig, voller Mitgefühl und kondoliere auch auf diesem Weg im Namen des Schweizerischen Fussballverbands der Familie, den Angehörigen, den Freunden und den Bekannten von Florijana Ismaili.»

Nils Nielsen, Trainer des A-Nationalteams der Frauen: «Ich bin zutiefst traurig und erschüttert. Es ist schwer zu akzeptieren, dass Flori nicht mehr da ist. Sie hatte immer ein Lachen im Gesicht und hat uns mit ihrer frohen Art begeistert. Sie war jemand, die sich jeder Herausforderung gestellt hat und mit bestem Beispiel voran gegangen ist. Ich kann nur erahnen, wie es für all jene sein muss, die Flori länger und näher gekannt haben als ich. Aber meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei ihnen und bei all jenem, die ihre Familie und Angehörigen in diesen schwierigen Momenten begleiten und unterstützen.»

Lia Wälti, Nationalspielerin: «Leider herrscht seit heute Abend die traurige Gewissheit, dass Flori nicht mehr bei uns ist. Bis zum letzten Augenblick hatte ich immer noch auf ein Wunder gehofft und mir tief im Herzen gewünscht, dass alles nur ein böser Traum war. Die Nachricht hat mich tief getroffen und man findet in einem solchen Moment keine richtigen Worte. Ich hoffe einfach sehr, dass Flori nicht leiden musste und wünsche mir, dass es ihr gut geht, wo auch immer sie gerade ist. Die Gedanken sind jetzt besonders bei Floris Familie und ihren Liebsten. In diesem schweren Moment ist es wichtig, dass wir uns alle gegenseitig Halt geben.»

Lara Dickenmann, Rekordnationalspielerin: «Wir sind alle unglaublich traurig und schockiert. Es ist unvorstellbar, dass Flori nicht mehr unter uns ist. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und den Angehörigen. Wir hoffen, dass sie die Kraft finden, diese schwierige Zeit gemeinsam durchzustehen.»

Vladimir Petkovic, Coach des Männer-A-Teams: «Im Namen unserer Mannschaft, Trainer, Spieler und Staff, entbiete ich mein grosses Beileid der Familie, den Freunden und Bekannten von Florijana. Wir waren in den letzten Tagen alle in Gedanken bei ihnen und wir werden es jetzt und in den kommenden Tagen noch stärker sein. Am Himmel ist ein Stern erloschen. Wir sind sehr, sehr traurig.»

Quelle: SFV

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