Die Story der Schweizer Captains


Manchmal geht es schneller, als man denkt. Gökhan Inler war bis Ende 2015 der erfahrenste Schweizer Nationalspieler – und mit seinen 89 Länderspielen war er auf bestem Weg der erst vierte Schweizer Fussballer nach Heinz Hermann, Alain Geiger und Stéphane Chapuisat zu werden, der die 100er-Marke knacken könnte. Mit 44 Einsätzen als Captain der Schweiz ist Inler hinter Hermann (49) auch jener Captain, der die Schweiz am zweitmeisten mit der Binde aufs Feld führte, wie das Schweizer Fussballmagazin „rotweiss“ in seiner neusten Ausgabe errechnet hat. Die Geschichte der Schweizer Captains seit den Anfängen der internationalen Spiele ist sehr vielfältig und sie vereint viele grosse Namen der hiesigen Fussballtradition.

Bei den aktuellen März-Testspielen des Schweizer Teams jedoch steht Gökhan Inler aussen vor. Seine angespannte Situation im Club mit wenig persönlichen Einsätzen beim Leader der englischen Premier League, Leicester City, hat Nationaltrainer Vladimir Petkovic dazu bewogen, seinen Spielführer erstmals nicht mit ins Aufgebot zu nehmen. Ein persönlich natürlich harter, aber sportlich durchaus nachvollziehbarer Entscheid. Wenige Tage vor dem Bekanntgeben des Aufgebots hatte Petkovic Inler noch in England besucht. Nun muss einiges passieren, damit es in den verbleibenden zehn Wochen bis zur EURO 2016 in Frankeich noch zu einer Umwälzung kommt. „rotweiss“ befasst sich vertieft mit der Personalie Inler, lässt aber auch Neuling Sani Tarashaj zu Wort kommen, den albanischen Nationaltrainer Gianni di Biasi, den Schweizer Erfolgstrainer des 1. FC Nürnberg, René Weiler, den neuen FIFA-Schiedsrichter Fedayi San und viele mehr. Das Heft gibts jetzt überall am Kiosk oder bequem als Jahresabonnement hier.

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