Schweizer WM-Gegner: Serbien


Facts:

Gründung: 1919
Präsident: Slavisa Kokeza
Nationaltrainer: Mladen Krstaijc (ad interim)
WM-Teilnahmen: 2
Bilanz gegen die Schweiz: 0-0-0 (ehemaliges Jugoslawien: 2-5-6, 16:29)
WM-Spiel gegen die Schweiz: 22. Juni 2018, 20.00 Uhr (in Kaliningrad)

Der Trainer:

Er gehört wohl zu den WM-Trainern mit der kürzesten Amtszeit. Denn Mladen Krstajic wurde erst Ende Oktober 2017 als interimistischer Nachfolger von Slavoljub Muslin eingesetzt. Dieser hatte sich nach der WM-Qualifikation darüber enerviert, dass sich der Verband in Personalentscheidungen im Hinblick auf die WM-Endrunde einmischen wollte – die Trennung erfolgte dann branchenüblich „in beidseitigem Einvernehmen“. Krstajic betreute das Team bei den Testspielen gegen China und Südkorea im November, ob er auch der WM-Coach sein wird, ist noch nicht definitiv bestätigt.

Der Spieler:

Branislav Ivanovic ist mit genau 100 Länderspielen der eigentliche serbische Rekordnationalspieler. Die FIFA rechnet jedoch Partien aus der Zeit mit Montenegro und Jugoslawien zusammen, weshalb sie (noch) Dejan Stankovic (103 Länderspiele) als Rekordhalter führt. Bald hat sich die Frage ohnehin erledigt, weil der Defensivspieler, der zehn Jahre bei Chelsea wirkte und seit letztem Sommer bei Zenit St. Petersburg spielt, spätestens bei der WM in Russland Rekordhalter werden wird.

Der Ausweis:

Bis 2006 war Serbien kein selbständiger Staat. Bis 2003 gehörte man zu Jugoslawien (total neun WM-Teilnahmen), zwischen 2003 und 2006 war man mit Montenegro verbunden, gemeinsam bestritt man damals die WM 2006 in Deutschland. Seit der kompletten Selbstständigkeit erlebten die Serben die WM 2010 in Südafrika, bei der sie in der Vorrunde ausschieden, nicht aber die Endrunde der WM 2014 in Brasilien.

Der Formstand:

Serbien verfügt insbesondere in der Defensive über enorm viel Qualität und Erfahrung. Technisch sind die Spieler fast schon traditionell gut beschlagen und sie gehen mit viel Selbstvertrauen in die WM. Die Qualifikation wurde souverän gewonnen, Irland in der Gruppe, in der auch Österreich mit dem damaligen Schweizer Nationaltrainer Marcel Koller mitwirkte, klar auf Rang 2 verwiesen.

www.fss.rs

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