Lichtsteiners Momente


Licht und Schatten liegen im Fussball manchmal nahe beieinander – und das durfte Stephan Lichtsteiner, der erfahrenste aktuelle Schweizer Nationalspieler, in der vergangenen Woche wieder einmal durchleben. Zunächst wurde der  Vertrag des Rechtsverteidigers bei Juventus Turin um ein weiteres Jahr bis in den Sommer 2018 verlängert – und Lichtsteiner wurde im Gegensatz zur Vorrunde vom zuletzt fünffachen italienischen Meister für die K.o.-Phase auch wieder auf die Meldeliste für die Champions League gesetzt.

Am Sonntag – im Serie-A-Spiel gegen Inter Mailand – führte die „Juve“ mit 1:0, als Lichtsteiner nach einer Stunde durch seinen Konkurrenten Dani Alves ersetzt wurde. Mit dieser Entscheidung von Trainer Massimiliano Allegri, der zurzeit immer wieder als Nachfolger von Arsène Wenger beim Arsenal London FC im kommenden Sommer gehandelt wird, zeigt sich Lichtsteiner an der Seitenlinie alles andere als einverstanden. Alves gab nur zwei Monate nach seinem Wadenbeinbruch sein Comeback – das Resultat änderte sich nicht mehr. Juventus Turin, das seit der Ankunft Lichtsteiners im Sommer 2011 stets Meister geworden ist, führt mit sieben und mehr Verlustpunkten die Tabelle der Serie A an und ist auf dem Weg zum sechsten Titel in Folge.

 

Fakten zu Stephan Lichtsteiner

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