Koller, Marcel


Alias: "Mäse"
Geburtstag: 11. November 1960
Position: Mittelfeldspieler
Nationalmannschaft: Erstes Länderspiel: 9. März 1982 gegen Liechtenstein in Balzers (1:0)
Letztes Länderspiel: 18. Juni 1996 in Sheffield gegen Schottland (EURO; 0:1)
Länderspiele: 58
Tore: 3
EM-Teilnahmen: 1996
Stationen: Als Spieler:
1970-1972 FC Schwamendingen
1972-1996 Grasshoppers Zürich

Als Trainer:
1996/1997 Grasshopper Club Zürich (Assistent)
1997–12/1998 FC Wil
1/1999–12/2001 FC St. Gallen
1/2002–10/2003 Grasshopper Club Zürich
11/2003–2004 1. FC Köln/De
5/2005–9/2009 VfL Bochum/De
11/2011–heute Nationalmannschaft Österreich
Erfolge: Schweizer Meister 1982, 1983, 1984, 1990, 1991, 1995, 1996 (alle mit GC)
Schweizer Cupsieger 1983, 1988, 1989, 1990, 1994 (alle mit GC)
Schewizer Doublegewinner 1983, 1990 (mit GC)
Schweizer Supercupsieger 1989 (mit GC)
Total 420 NLA-Spiele, 60 Tore
Total 35 Europacupspiele, 8 Tore (5-malige Teilnahme am Europacup der Meister/Champions League)

Erfolge als Trainer:
Schweizer Meister 2000 (mit dem FC St. Gallen),
2003 (mit GC)
NLB-Meister 1998 (mit dem FC Wil)
Trainer des Jahres 1999 in der Schweiz
Aufstieg Bundesliga 2004 (mit dem VfL Bochum/De)
  • Wechselte mit 12 Jahren von seinem Stammverein FC Schwamendingen in die Nachwuchsabteilung der Grasshoppers
  • Mit 18 Jahren unterzeichnete er seinen ersten Profivertrag und debütierte – an seinem Geburtstag – im Liga-Cup gegen YB unter Trainer Helmut Johannsen. In der Saison 1980/81 machte er – nach einer schweren Muskelverletzung und mehrmonatiger Pause – seine ersten Meisterschaftsspiele in der ersten Mannschaft
  • Spielte insgesamt 24 Jahre bei GC, ohne je den Verein zu wechseln. Er holte mit GC insgesamt zwölf Titel. Seine Paradeposition war im zentralen, defensiven Mittelfeld
  • Nach seiner Spielerkarriere begann er 1997 als Trainer beim FC Wil und wurde 1998 Meister der NLB
  • Führte als Trainer im Jahr 2000 den FC St. Gallen zum ersten Meistertitel seit 1904 und sorgte mit dem Erfolg im UEFA-Cup über den FC Chelsea für eine weitere Duftmarke. Er wurde als Schweizer Trainer des Jahres 1999 ausgezeichnet
  •  Übernahm am 9. Januar 2002 die Grasshoppers und wurde 2003 mit GC auch als Trainer Schweizer Meister
  • In der Saison 2003/2004 übernahm er den Bundesligisten 1. FC Köln, entdeckte dort Lukas Podolski, konnte den Abstieg in die 2. Bundesliga jedoch nicht verhindern. Als Trainer führte er später den VfL Bochum zurück in die 1. Bundesliga und konnte ihn dort vier Saisons lang halten
  • Seit 1. November 2011 ist er der Trainer der Nationalmannschaft Österreichs
  • Ende 2013 war Koller erster Kandidat als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld als Schweizer Nationalcoach, Koller entschied sich jedoch, weiterhin das Nationalteam Österreichs zu betreuen