„Ich will topfit sein vor der WM“


Mario Gavranovic hat sich in seiner zweiten Heimat, in Kroatien, zurück ins Schweizer Nationalteam gespielt und gab nach vier Jahren sein Comeback gegen Griechenland. Im Winter wechselte er von Meister HNK Rijeka zu Rekordmeister Dinamo Zagreb – und verfolgt nun die ganz grossen Ziele.

Eine Stunde war im Schweizer Länderspiel in Athen gegen Griechenland gespielt, Blerim Dzemaili hatte eben das 1:0 erzielt. Es begann die Phase zahlloser Wechsel, zwölf Spieler wurden aus- und eingewechselt in den beiden Teams. Nichts Besonderes in einem Testspiel, könnte man meinen. Für einen allerdings war es doch ein sehr spezieller Moment. Mario Gavranovic hatte vier Jahre lang kein Länderspiel mehr bestritten, nun gab er sein Comeback. „Ich bin sehr zufrieden, dass ich auf einem guten Niveau zurückkommen konnte“, sagt er nun, zwei Tage nach seiner ersten halben Stunde Fussball im Nationaltrikot seit jenem Kurzeinsatz im Testspiel gegen Peru im Sommer 2014.

Er war auf gutem Weg damals, war mit dem FC Zürich Schweizer Cupsieger geworden, hatte in der Verlängerung beide Tore zum Erfolg gegen den FC Basel 1893 erzielt. Und nun stand die WM in Brasilien auf dem Programm. Mario Gavranovic musste zurückstehen, er sass in den Partien gegen Ecuador, gegen Frankreich und gegen Honduras auf der Bank. Im Achtelfinal gegen Argentinien hätte seine Stunde schlagen können, es gab Überlegungen von Nationaltrainer Ottmar Hitzeld, ihm eine Chance zu geben. Dann kam jener 28. Juni 2014 im Schweizer Trainingscamp in Porto Seguro. Er blieb im Rasen hängen, verdrehte sich das Knie: Kreuzbandriss lautete die niederschmetternde Diagnose.

„Es war eine schwierige Zeit“, sagt Gavranovic heute über die Periode, um gleich anzufügen: „Eigentlich ist das schon vorbei, ich denke gar nicht mehr daran.“ Er sitzt an diesem frühlingshaften Sonntagnachmittag auf der noch abgedeckten Ersatzbank in der swissporarena, bald wird auf einem Nebenplatz das Training beginnen, die Vorbereitung auf das zweite Testländerspiel gegen Panama zwei Tage später. Gavranovic ist wieder mittendrin im Nationalteam, und er hat sich damit ein grosses Ziel, das er sich im vergangenen Sommer gesetzt hat, erfüllt. „Ich wollte unbedingt zurückkommen in den Kreis des Nationalteams.“ Er erhielt erste Aufgebote für die Zusammenzüge im vergangenen Oktober und November, nun – im März 2018 – stand er erstmals wieder auf dem Platz.

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