Ein paar Zahlen zur Qualifikation


Mit dem 0:0 gegen Nordirland qualifiziert sich die Schweiz für ihre elfte Weltmeisterschaft seit der Premiere im Jahr 1934.

Wie zu Beginn der Welttitelkämpfe (1934, 1938, 1950, 1954) ist die Schweiz nun auch aktuell zum vierten Mal in Serie an einer WM-Endrunde dabei nach Deutschland 2006, Südafrika 2010 und Brasilien 2014 nun auch in Russland 2018.

Seit 2004 (EURO in Portugal) hat die Schweiz nur einen Grossanlass verpasst – die EURO 2012 in Polen und der Ukraine.

Zum zweiten Mal hat sich die Schweiz über die Playoffs für eine WM-Endrunde qualifiziert – zum zweiten Mal verlief das Duell hochdramatisch. Sowohl gegen die Türkei 2005 (2:0 und 2:4) wie auch gegen Nordirland (1:0 und 0:0) gewann sie dank den auswärts erzielten Toren.

Für die WM-Endrunden 1938 (2:1 in Mailand gegen Portugal) und 1962 (2:1 in Berlin gegen Schweden) hatte sich die Schweiz ihren Platz in Entscheidungsspielen auf neutralem Terrain gesichert.

Ricardo Rodriguez bestritt im Rückspiel gegen Nordirland sein 50. Länderspiel. Er war die prägende Figur dieses Playoff-Duells, verwandelte den Handspenalty im Hinspiel in Belfast zum Schweizer 1:0-Sieg und rettete das 0:0 im Heimspiel, als er einen Kopfball von Jonny Evans in der 91. Minute von der Linie befreite.

Das 0:0 gegen Nordirland war das erste Unentschieden im Schweizer Länderspieljahr 2017. Dieses beinhalte neben sieben Siegen auch die 0:2-Niederlage in Portugal, das die Schweizer nach neun Qualifikationssiegen auf Rang 2 und damit in die Playoffs verwies.

Das letzte 0:0 der Schweiz datierte vom 19. Juni 2016 – an der EURO wurde es Gastgeber Frankreich abgetrotzt.

Unter Vladimir Petkovic spielt die Schweiz ausgesprochen selten Unentschieden. Das 0:0 gegen Nordirland war erst das sechste Remis in seiner Amtszeit, die nun 36 Länderspiele umfasst (22 Siege, 5 Remis, 9 Niederlagen, 65:30-Tore). Mit 1,97 Punkten im Durchschnitt bleibt Petkovic der punktemässig erfolgreichste Nationaltrainer der Schweizer Fussballgeschichte. Nach der EURO 2016 ist es für den Trainer, dessen Vertrag bis 2020 läuft, die zweite Endrundenteilnahme.

Die Schweiz hat im Länderspieljahr 2017 zum siebten Mal in neun Partien kein Gegentor erhalten. Minustreffer gab es einzig beim 5:2-Heimsieg gegen Ungarn und beim 0:2 in Portugal. In der gesamten Ära Petkovic erhält die Schweizer Defensive nur 0,83 Gegentreffer pro Partie, erzielt dagegen 1,8 Tore selbst.

 

 

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