Der Mann in Form: Blerim Dzemaili


Wer die Frage nach den Schweizer Nationalspielern in bester Frühlingsform stellt, der kommt um Blerim Dzemaili nicht herum. Der Mittelfeldspieler erlebt gerade seinen nächsten Höhenflug. Seit der Vorbereitung zur EURO 2016 hat sich sein Status im Schweizer Nationalteam endlich, so ist man versucht zu sagen, zum Guten gewendet. Er ist heute eine Stammkraft, um die Vladimir Petkovic bei seinen personellen Dispositionen nicht mehr herumkommt.

Dzemaili hat sich dazu quasi neu erfunden, in dem er seinen Offensivgeist erweckt hat. Noch immer ist er der Mann für die soliden Zweikämpfe, für die Schaltstelle zwischen Offensive und Defensive, für die unermüdlichen Laufwege im Spielfeldzentrum. Doch selten wie nie zuvor ist er in der Abschlusszone anzutreffen. Und das zahlt sich aus, vor allem bei seinem Club FC Bologna, für den er in der laufenden Serie-A-Meisterschaft schon acht Treffer erzielte, zuletzt am 19. März 2017 beim 4:1-Sieg gegen Chievo gleich doppelt traf.

Auch im Nationalteam ist er längst nicht mehr bloss der Verhinderer, sondern der Kreateur. Und währenddem gerne und oft über die Abwesenden und Problemkinder diskutiert wird, ist Dzemaili zur verlässlichen Kraft gereift, die zu keinen Zweifeln mehr Anlass gibt. Lesen Sie den ausführlichen Artikel zu Blerim Dzemaili in der aktuellen Ausgabe des Schweizer Fussballmagazins „rotweiss“.

Kommentare sind geschlossen.