U21: Die nächste Auslosung


Im Juni 2011 stürmte das Schweizer U21-Nationalteam in Dänemark bis in den Final der Europameisterschaft. Bundesrat Ueli Maurer und der damalige Nationaltrainer Vladimir Petkovic reisten extra an, um eine weitere Sternstunde des Schweizer Nachwuchsfussballs live mitzuerleben. Das Endspiel gegen Spanien ging zwar mit 0:2 verloren, doch mit der Olympiaqualifikation hatte das Team um Yann Sommer, Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka und Admir Mehmedi ohnehin Historisches geschaffen. 2012 waren die Schweizer am Turnier in Grossbritanien dabei – erstmals nach 84 Jahren.

Seit jenen erfolgreichen Tagen in Dänemark wartet die Schweizer U21-Auswahl auf eine nächste EURO. 2011 klappte es nicht, 2013 ebensowenig und nun ist man auch auf dem Weg zur EURO 2017 in Polen gescheitert. Das Turnier ist noch nicht gespielt – und schon schweift der Blick in Richtung Titelkämpfe 2019, die in Italien und in San Marino stattfinden werden.

Am 26. Januar (9.00 Uhr, www.uefa.com live) steigt nun die Auslosung der neun Qualifikationsgruppen à sechs Teams. Unter den 54 Nationalverbänden befinden sich auch die Neulinge Kosovo und Gibraltar. Noch nie haben sich so viele U21-Teams für einen Platz an der EURO beworben. Die Schweiz ist für die Auslosung in Nyon in Topf B eingeteilt, d.h. sie muss auf dem Weg zum Finalturnier mindestens einen höher eingestuften Gegner bearbeiten. Neben den neun Gruppensiegern werden indes die vier besten Gruppenzweiten in Playoffs zwei weitere Plätze ausmachen. Italien als Gastgeber ist für die Endrunde gesetzt, San Marino als Co-Veranstalter hingegen nicht. Die EURO-Endrunde 2019 dient gleichzeitig als europäische Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Japan – wenn das kein Anlass ist für die von Heinz Moser trainierten Schweizer…

Topfeinteilung für die Auslosung Qualifikation U21-EURO 2019

Auslosung am 26. Januar 2017, 9.00 Uhr, in Nyon

Topf A: Deutschland*, Portugal*, England*, Spanien*, Dänemark*, Frankreich, Schweden*, Tschechische Republik*, Serbien*

Topf B: Slowakei*, Israel, Niederlande, Österreich, Kroatien, Belgien, Polen*, Schweiz, Slowenien

Topf C: Ukraine, Norwegen, Russland, Türkei, Rumänien, Island, Griechenland, Montenegro, Finnland

Topf D: Wales, Bulgarien, EJR Mazedonien*, Georgien, Ungarn, Republik Irland, Schottland, Moldawien, Albanien

Topf E: Litauen, Aserbaidschan, Armenien, Bosnien und Herzegowina, Belarus, Kasachstan, Zypern, Lettland, Estland

Topf F: Malta, Luxemburg, Nordirland, Färöer Inseln, San Marino, Andorra, Liechtenstein, Gibraltar, Kosovo

Die Qualifkation beginnt mit ersten Spielen vom 20. bis 28. März 2017 und endet mit den Playoffs vom 12. bis 20. November 2018. Die Endrunde findet im Juni 2019 in Italien und San Marino statt.

 

 

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